Direkt zur Peerberatung?

Du willst direkt zur Online-Beratung für Careleaver*innen an Hochschulen?

Studieren nach der Jugendhilfe? Das geht!

Auch Care Leaver:innen können studieren. Und wir unterstützen dich gern dabei alle Fragen rund um das Thema Studium & Hochschule zu klären!

Care Leaver:innen müssen sich oft besonders für sich einsetzen, wenn sie studieren wollen. Es gibt verschiedene Hürden zu überwinden. Das sollte dich aber nicht daran hindern, ernsthaft über ein Studium nachzudenken. Es gibt verschiedene Beratungsstellen und Unterstützungsmöglichkeiten. Wir helfen dir gerne das passende Angebot für dich zu finden und dich in deinen Fragen und deinem Prozess zu unterstützen!

Wir sind eine Online-Peer-Beratungsstelle für Care Leaver:innen an Hochschulen. Das heißt, dass wir Berater:innen ebenfalls Care Leaver:innen sind. Zudem haben wir alle den Schritt an die Hochschule bereits hinter uns. Ob wir das Studium bereits beendet haben, uns aktuell mitten im Studium befinden oder uns vielleicht doch wieder von der Idee Studium abgewandt haben, feststeht, wir haben alle Erfahrungen als Care Leaver:innen an Hochschulen gesammelt. Und genau dieses Erfahrungswissen möchten wir nutzen um andere Care Leaver:innen bei ihrem Weg an die Hochschule oder auf ihrem Weg durch das Studium unterstützend zur Seite zu stehen – von Care Leaver:in zu Care Leaver:in – Peer to Peer! Zusätzlich zu unserem persönlichen Erfahrungswissen haben wir eine Beratungsschulung absolviert.

Wir haben diese Online-Peer-Beratungsstelle geschaffen, um einen Ort zu bieten an dem Care Leaver:innen sich nicht erklären müssen, sondern Fragen und Sorgen rund um das Studium und den Übergang dorthin besprechen können, ohne zuerst ihr Care Leaver:innen-Sein und alles was das mit sich bringt erklären und rechtfertigen zu müssen.

Wende dich daher gern an uns, wenn…

…Du aktuell in der Jugendhilfe lebst und mit dem Gedanken spielt studieren zu gehen.

…Du Unsicherheit, Sorgen und Ängste bei dem Gedanken an das Studieren hast.

…Du dir wünschst im Übergang von der Jugendhilfe an die Hochschule begleitet zu werden.

…Du vor oder während des Studiums Fragen, z.B. zu Finanzierungsmöglichkeiten, hast.

…Du Hilfestellungen beim Umgang mit Behörden, wie zum Beispiel dem BAföG-Amt, benötigst.

…Du Anregungen bezüglich Verweise auf andere hochschulrelevante Unterstützungsangebote suchst.

…Du Unsicherheit, Sorgen und Ängste im Verlauf deines Studiums bemerkst und vielleicht mit dem Gedanken dein Studium abzubrechen spielst.

…oder Du einfach eine Ansprechperson suchst, an die Du dich mit verschiedenen Themen rund um das Thema Leaving Care, wenden kannst.

Zum Anfang einer Beratung gehört meistens, dass wir mit dir sortieren, was gerade besonders wichtig ist – für uns ist es deshalb vollkommen in Ordnung, wenn du uns zunächst ganz offen schreibst, wenn du denkst, dass wir dir helfen können.

Unser Beratungsangebot richtet sich insbesondere an Care Leaver:innen. Aber auch alle anderen, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich willkommen. Wir freuen uns über jede Anfrage und schauen dann gemeinsam inwiefern wir Beratung bzw. Unterstützung leisten können.

Du bist kein Care Leaver:innen, beschäftigst dich aber privat oder beruflich mit dem Thema Care Leaver:innen an Hochschulen bzw. mit Bildungswegen von Care Leaver:innen? Dann wende dich mit deinem Anliegen gern an das CareHOPe-Team (carehope@uni-hildesheim.de).

Unser Angebot ist
  • jederzeit verfügbar
  • anonym
  • datengeschützt und sicher
Wir bieten
  • einen Austausch unter Care Leavern
  • eine ausführliche Beratung per Email (Emailberatung)
  • eine verlässliche, vertrauensvolle und sehr persönliche Begleitung durch eine:n unser:e Peerberater:in
  • Wertschätzung, Einfühlung, Offenheit
  • Zeit und Raum
  • Informationen und Links zu anderen Beratungs- und Unterstützungsangeboten
  • Informationen über Hilfeangebote und finanzielle Leistungen des Sozialsystems (z.B. Bafög, Kindergeld, …
Wir bieten keine
  • Telefonberatung
  • akute Krisenintervention vor Ort
  • Brieffreundschaften
  • keine Rechtsberatung

Über Uns

Die Online-Peerberatung ist am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim angesiedelt. Die Beratungsstelle wurde im Rahmen des Projektes „CareHOPe. Care Leaver:innen an Hochschulen. Online-Peerberatung“ (2019-2021) aufgebaut. Aktuell wird sie als Teil des Projekts „StudyCare – Infrastrukturen zur Verbesserung der Bildungschancen von Care Leaver:innen an Hochschulen in Niedersachsen“ (2021-2023) gemeinsam vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Universität Hildesheim gefördert.

Die Online-Peerberatungsstelle wird von dem Projektteam StudyCare betreut und koordiniert. Die Beratungen selbst werden von einem Team ehrenamtlicher Peerberater:innen durchgeführt. Alle Peerberater:innen sind selbst Care Leaver:innen und haben Erfahrungen im Kontext Hochschule gesammelt. Nachfolgend stekkt sich das aktuelle Beratungsteam vor.

Kim, 20 Jahre

Wie verlief Dein Bildungsweg?

Eigentlich verlief mein Bildungsweg ganz „klassisch“. Nach der Grundschule bin ich auf ein allgemeinbildendes Gymnasium gekommen und habe dort mein Abitur gemacht. Danach habe ich erstmal ein Jahr „Pause“ gemacht und danach ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kirchengemeinde. Seit dem Wintersemester 21/22 studiere ich nun im Bachelor Religions- & Gemeindepädagogik / Soziale Arbeit integrativ an meiner Hochschule.

Jugendhilfe. Inwiefern hast Du hier Erfahrung gesammelt?

Ich wurde ungefähr seit meinem 15. Lebensjahr in meiner Herkunftsfamilie ambulant durch das Jugendamt betreut und war zwischendrin kurzfristig bei Verwandten untergebracht. Kurz nach meinem 17. Geburtstag bin ich dann in meine erste Wohngruppe gekommen. Knapp ein Jahr später habe ich die Einrichtung gewechselt und mit 19 Jahren bin ich dann in ein betreutes Jugendwohnen meiner zweiten Wohngruppe gezogen. Dort blieb ich dann bis zum Auszug in einer anderen Studienstadt. Aktuell bin ich dort noch in ambulanter Nachbetreuung.

Warum engagierst Du Dich als Peerberater*in?

Durch meine Biographie weiß ich, wie viele Hürden ein Bildungsweg und generell der eigene Lebensweg haben kann, wenn man schon früh auf sich alleine gestellt sein musste und evtl. ohne (emotionalen) Rückhalt für seine Träume und Ziele kämpft. Weil diese z.B. von anderen als unrealistisch „abgestempelt“ werden oder man gar keine andere Person aus der Jugendhilfe kennt, die den angestrebten Bildungsweg schon geschafft hat und einem Tipps geben kann.Auch mein Weg ins Studium war nicht immer einfach; viele Ängste, Sorgen und Zweifel haben mich dabei begleitet.Ich glaube aber fest daran, dass man mit genügend Unterstützung auch diese Hürden bewältigen kann und habe selbst erfahren dürfen, wie viel möglicher Ziele werden, wenn man sie mit jemandem zusammen angehen kann.Ich hoffe, dass die Peer-Beratung dabei helfen kann, dass du Lösungen für deine Probleme findest. Du bist mit deiner Situation nicht alleine! Schreib uns bei Anliegen gerne eine Mail.

Lisa, 24 Jahre

Wie verlief Dein Bildungsweg?

Ich habe zuerst 6 Jahre eine Realschule besucht, bevor ich zur 11. Klasse in die gymnasiale Oberstufe gewechselt bin. Obwohl Lehrerin zu werden schon lange mein Wunsch war, habe ich mir nach dem Abi dieses Studium und den damit verbundenen Umzug aus der Heimatstadt noch nicht zugetraut und mich deshalb als alternatives soziales Studium für ein Bachelorstudium in „Sozial- und Organisationspädagogik“ entschieden, welches ich 2021 abgeschlossen habe. Obwohl ich das Studium inhaltlich total spannend fand, hat mich der Wunsch, an die Schule zu gehen, nie so ganz losgelassen. Ich habe mich dann nach meinem Bachelor dazu entschlossen, noch ein zweites Bachelorstudium Lehramt anzufangen, in dem Sozialpädagogik unterrichten kann.

Jugendhilfe. Inwiefern hast Du hier Erfahrung gesammelt?

Die ersten beiden Jahre meines Lebens habe ich in Pflegefamilien verbracht, bis ich schließlich wieder in meine Herkunftsfamilie kam, wo wir einige Jahre durch die ambulante Jugendhilfe begleitet wurden. Bis ich 14 war, habe ich dann mit meiner leiblichen Mutter zusammengewohnt, bis ich mich entschieden habe, meine Herkunftsfamilie verlassen zu wollen. Durch eine glückliche Fügung haben sich die Eltern einer guten Freundin in meiner Klasse dazu bereiterklärt, mich als Pflegekind aufzunehmen, wo ich schöne Jahre verbringen durfte. Dort habe ich bis zu meinem Abitur gelebt und wurde auch über das 18. Lebensjahr bis zum Ende meiner Schulzeit durch das Jugendamt unterstützt.

Warum engagierst Du Dich als Peerberater*in?

Ich habe selbst erfahren, wie herausfordernd und kräftezehrend der Weg an die Hochschule war. Fehlende Unterstützung durch die Herkunfts-familie, die „Last“ eine (traumatischen) Biografie und manchmal auch das Gefühl, ganz allein dazustehen, weil niemand einen so richtig verstehen kann. Das sind Erfahrungen, die viele Care Leaver:innen machen. Erst gegen Ende meines Studiums habe ich das erste Mal von dem Begriff „Care Leaver:in“ gehört und festgestellt, dass es tatsächliches ein ganzes Netzwerk an Menschen gibt, die auch Erfahrungen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe gemacht haben. Und da ist mir auch das erste Mal bewusst geworden, wie sehr es mir geholfen hätte, in dieser Zeit jemanden gehabt zu haben, der mich versteht und der mich im Übergang beraten und unterstützt hätte. Auf der Grundlage meiner Erfahrungen im Leben, an verschiedenen Stationen des Studiums sowie der Beschäftigung mit dem Thema im Rahmen meiner Bachelorarbeit, möchte ich mein Wissen gerne an Menschen weitergeben, die einen ähnlichen Weg einschlagen möchten oder es bereits tun. Die Peerberatung bietet eine ideale Möglichkeit von Care Leaver:innen für Care Leaver:innen, sich in dieser Zeit des Übergangs und auch danach Rat und Unterstützung für den Lebensweg einzuholen – und zwar von Menschen, die selbst schon einige Herausforderungen dieses Wegs erfahren haben.

Klaudia, 27 Jahre

Wie verlief Dein Bildungsweg?

Da ich erst als kleines Kind nach Deutschland kam und meine familiäre Situation sehr belastend war, wirkte sich dies auch auf meine Schulzeit aus. Erst nachdem ich einen Platz in der stationären Jugendhilfe bekam und die 11. Klasse auf einem Gymnasium freiwillig wiederholte, konnte ich mich mehr auf die Schule konzentrieren und mein Abitur mit einem Einserschnitt abschließen. Während der Oberstufe lebte ich bereits in meiner eigenen Wohnung. Die Wohnungssuche war sehr schwierig, so dass ich mir später auch nicht zutraute für mein Wunschstudium in eine andere Stadt zu ziehen. Auf Rat von anderen studierte ich letztendlich etwas, was ich gar nicht studieren wollte, und musste dieses Studium dann wegen familiärer Vorfälle abbrechen. Gleich darauf fing ich ein zweites Studium an, welches ich als Jahrgangsbeste abschloss. Ich war sehr engagiert, absolvierte ein Auslandspraktikum in den Niederlanden und schrieb meine Bachelorarbeit im Betrieb. Trotz der Erfolge schlug mein Herz allerdings nicht für das Studium und ich zweifelte oft an meiner Studienwahl. Nach meinem Bachelor war ich für ein Work & Travel in Japan und nach weiterer Berufserfahrung entschloss ich mich für ein Master-Studium. Ich merke wie ich hier langsam ankomme und das Studium richtig genießen kann. Rückblickend habe ich mich stets gestresst gefühlt und nach den Erwartungen anderer gelebt. Lieber hätte ich mir gewünscht, mir mehr Ruhe zu erlauben und langsam meinen eigenen Weg zu gehen. Nun freue ich mich auf mein Auslandssemester in Taiwan und ich könnte mir sehr gut vorstellen einen zweiten Masterabschluss zu machen, der mich näher an meinen ursprünglichen Wunsch bringt und in diesem Feld zu promovieren. Manchmal braucht es einfach mehr Zeit und die dürfen wir uns auch nehmen – auch bzw. erst recht als Careleaver:in.

Jugendhilfe. Inwiefern hast Du hier Erfahrung gesammelt?

Nachdem ich seit meiner frühen Kindheit in mehreren Notaufnahmestellen und einer Pflegefamilie untergekommen war, wurde für mich als ich 15 wurde ein Platz in einer Wohngruppe frei. Mit Ende 17 zog ich dann in meine eigene Wohnung und hatte als Übergang eine ganz tolle Betreuerin. Meine Erfahrungen in der Jugendhilfe waren allerdings sehr durchwachsen. Ich habe mich in meiner Wohngruppe nicht wohl gefühlt und hätte mir mehr Unterstützung in der Findung meiner Studien- und Wohnortswahl gewünscht und hoffe nun, dass ich als Peer-Beraterin mit einem besseren Blick helfen kann. 

Warum engagierst Du Dich als Peerberater*in?

Careleaver:innen haben in ihren jungen Jahren bereits vieles zu bewältigen und der Übergang aus der Jugendhilfe ist eine Zeit voller Umbrüche, Unsicherheiten und wichtiger Entscheidungen. In dieser prägenden Zeit habe ich mich oft alleine und perspektivlos gefühlt. In meiner Wohngruppe war ich die einzige, die ihr Abitur machen und studieren wollte und in der Schule war ich meines Wissens die einzige, die diesen Weg ohne Unterstützung vor sich hatte. Ich denke, dass es mir damals sehr geholfen hätte mich an eine Person wenden zu können, die diesen Weg bereits gegangen ist und mich umfassend verstanden hätte. Daher ist es für mich eine Herzensangelegenheit meine Erfahrungen zu nutzen, um anderen Careleaver:innen zu helfen, ihre Träume und Ziele zu finden und sorglos zu verfolgen. 

FAQ Online Peerberatung

Wie lange muss ich in der Jugendhilfe gelebt haben, um als Care Leaver*in zu zählen/Angebote für Care Leaver*innen nutzen zu können?

Es gibt keine zeitlichen Einschränkungen. Wenn Du mal in einer Pflegefamilie und/oder stationären Jugendhilfeeinrichtung gelebt hast – egal wie lange, zählst Du zu der Gruppe der Careleaver*innen.

An wen richtet sich das Beratungsangebot der Online-Peerberatung für Care Leaver*innen an Hochschulen?

Unser Beratungsangebot richtet sich insbesondere an Care Leaver:innen. Aber auch alle anderen, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich willkommen. Wir freuen uns über jede Anfrage und schauen dann gemeinsam inwiefern wir Beratung bzw. Unterstützung leisten können.

Du bist kein Care Leaver:innen, beschäftigst dich aber privat oder beruflich mit dem Thema Care Leaver:innen an Hochschulen bzw. mit Bildungswegen von Care Leaver:innen? Dann wende dich mit deinem Anliegen gern per Mail an juhistudiert@uni-hildesheim.de.

Wir haben diese Online-Peer-Beratungsstelle geschaffen, um einen Ort zu bieten an dem Care Leaver:innen sich nicht erklären müssen, sondern Fragen und Sorgen rund um das Studium und den Übergang dorthin besprechen können, ohne zuerst ihr Care Leaver:innen-Sein und alles was das mit sich bringt erklären und rechtfertigen zu müssen.

Wende dich daher gern an uns, wenn…

…Du aktuell in der Jugendhilfe lebst und mit dem Gedanken spielt studieren zu gehen.

…Du Unsicherheit, Sorgen und Ängste bei dem Gedanken an das Studieren hast.

…Du dir wünschst im Übergang von der Jugendhilfe an die Hochschule begleitet zu werden.

…Du vor oder während des Studiums Fragen, z.B. zu Finanzierungsmöglichkeiten, hast.

…Du Hilfestellungen beim Umgang mit Behörden, wie zum Beispiel dem BAföG-Amt, benötigst.

…Du Anregungen bezüglich Verweise auf andere hochschulrelevante Unterstützungsangebote suchst.

…Du Unsicherheit, Sorgen und Ängste im Verlauf deines Studiums bemerkst und vielleicht mit dem Gedanken dein Studium abzubrechen spielst.

…oder Du einfach eine Ansprechperson suchst, an die Du dich mit verschiedenen Themen rund um das Thema Leaving Care, wenden kannst.

Was ist Online-Beratung?

Online-Beratung findet im Internet statt – du kannst diese somit unabhängig von Zeit und Raum in Anspruch nehmen. Im Hinblick auf die Online-Peerberatung für Care Leaver*innen an Hochschulen handelt es sich um ein jederzeit verfügbares, anonymes, datengeschützt und sicheres sowie vertrauliches, individuelles und persönliches Beratungsangebot via E-Mail.

Voraussetzung für die Nutzung der Online-Beratung ist die vorherige einmalige Registrierung.

Was ist Peerberatung?

Peerberatung bezeichnet die Beratung durch Menschen in derselben Lebenssituation wie die ratsuchende Person.

Im Hinblick auf die Online-Peerberatung für Care Leaver*innen an Hochschulen bedeutet dieses, dass wir Berater:innen ebenfalls Care Leaver:innen sind. Zudem haben wir alle den Schritt an die Hochschule bereits hinter uns. Ob wir das Studium bereits beendet haben, uns aktuell mitten im Studium befinden oder uns vielleicht doch wieder von der Idee Studium abgewandt haben, feststeht, wir haben alle Erfahrungen als Care Leaver:innen an Hochschulen gesammelt. Und genau dieses Erfahrungswissen möchten wir nutzen um andere Care Leaver:innen bei ihrem Weg an die Hochschule oder auf ihrem Weg durch das Studium unterstützend zur Seite zu stehen – von Care Leaver:in zu Care Leaver:in – Peer to Peer! Zusätzlich zu unserem persönlichen Erfahrungswissen haben wir eine Beratungsschulung absolviert.

Ist eine Registrierung notwendig?

Für die Mailberatung ist eine einmalige Registrierung der Ratsuchenden erforderlich, weil dadurch deine Anonymität und die Sicherheit der Daten ermöglicht wird.

Bei der Registrierung wirst Du aufgefordert, einen frei wählbaren Benutzer*innennamen und ein Passwort einzugeben.

Folgende Mindestanforderungen sind bei der Registrierung zu beachten:

Benutzer*innenname: Mindestens 4 und maximal 20 Zeichen

Passwort: Mindestens 8 und maximal 16 Zeichen

Über das Benutzer*innenkonto wirst Du als zugangsberechtigte*r Benutzer*in identifiziert und nur Du hast damit Zugang zu Deinen Daten und dem Beratungsverlauf.

Wenn Du eine Benachrichtigung erhalten möchten, sobald wir Deine Anfrage beantwortet haben, kannst du freiwillig Deine E-Mail-Adresse angeben. Zudem ermöglicht die Angabe der Email-Adresse die Nutzung der Passwort-Vergessen-Funktion, womit Du Dir ein neues Passwort an Deine E-Mailadresse zusenden lassen kannst.

Wie werde ich online beraten?

Wir beraten Zeit versetzt mithilfe einer Mail-Beratung.

Was bietet die Online-Peerberatung?

Wir bieten

  • einen Austausch unter Care Leavern
  • eine ausführliche Beratung per Email (Emailberatung)
  • eine verlässliche, vertrauensvolle und sehr persönliche Begleitung durch eine:n unser:e Peerberater:in
  • Wertschätzung, Einfühlung, Offenheit
  • Zeit und Raum
  • Informationen und Links zu anderen Beratungs- und Unterstützungsangeboten
  • Informationen über Hilfeangebote und finanzielle Leistungen des Sozialsystems (z.B. Bafög, Kindergeld, …

Wir bieten keine

  • Telefonberatung
  • akute Krisenintervention vor Ort
  • Brieffreundschaften
  • keine Rechtsberatung
Wie registriere ich mich?

Unter „Login“ mit Klick auf den Link „neu registrieren“ hast Du die Möglichkeit, einen eigenen Zugang zur Beratung anzulegen. Dort gibst Du Dir einen Benutzer*innennamen und ein Passwort. Die Angabe einer E-Mailadresse ist keine Pflichteingabe. Dies ermöglicht die Nutzung der Passwort-Vergessen-Funktion, womit Du Dir ein neues Passwort an Deine E-Mailadresse zusenden lassen kannst. Wenn Du Deine Anonymität gewahrt wissen willst, so solltest Du Benutzer*innenname und E-Mail-Adresse so wählen, dass man damit nicht auf Deine Person zurück schließen kann. Für E-Mail-Adressen gibt es eine Reihe von Anbietern. Diese bieten zumeist die Möglichkeit einer Weiterleitung auf Deine reguläre Adresse an.

Du kannst dich aber auch direkt beim Verfassen deiner ersten Beratungsanfrage registrieren.

Wie melde ich mich an um eure Antwort zu lesen?

Unter „Login“ kannst du deinen Benutzer*innennamen sowie dein Passwort eingeben. Hier kannst du dich auch registrieren oder die „Passwort vergessen“-Funktion auslösen.

Wie kann ich eine Anfrage stellen?

Falls Du Dir noch keinen Zugang angelegt hast, kannst Du dies beim Stellen einer ersten Anfrage direkt tun. Beachte hierzu die Hinweise zur Frage „Wie registriere ich mich?“.

Auf der Seite „E-Mailberatung“ und „Anfrage stellen“ hast Du die Möglichkeit, eine Beratungsanfrage zu stellen.

Das Feld „Beratungsanlass“ bietet Dir die Möglichkeit deine Anfrage thematisch einzuordnen. Sollte keine der Kategorien zutreffen wähle „Sonstiges“ aus. In dem Feld „Betreff“ kannst Du Dein Anliegen kurz beschreiben. In dem Feld „Nachricht“ kannst Du dann ausführlich Dein Anliegen formulieren.

Im Bereich „Persönliche Angaben“ besteht die Möglichkeit, eine E-Mailadresse für die Benachrichtigung über eine Antwort einzugeben. An diese Adresse wird nicht die Antwort der Peerberatung gesendet, sondern nur eine automatische Information, dass eine Antwort vorliegt. Die E-Mail-Adresse wird für keine weiteren Zwecke verwendet.

In den nachstehenden Feldern des Bereichs kannst Du Angaben zu Deinem Anliegen und Deiner Person machen, welche nur das Peerberatungsteam in dieser Form sieht. Diese Angabe ist freiwillig und dient zur besseren Einordnung deiner Anfrage sowie zu anonymisiert auch zur statistischen Auswertung.

Bevor die Anfrage versendet werden kann, ist das Akzeptieren unserer Nutzungsbedingungen notwendig. Mit Klick auf „Nutzungsbedingungen lesen“ kannst Du diese im Detail ansehen.

Mit Klick auf „Anfrage senden“ versendest Du die Anfrage direkt an das Peerberatungsteam. Wenn Du an Deiner Anfrage zu einem späteren Zeitpunkt weiterarbeiten möchten, hast Du die Möglichkeit mit Klick auf „Als Entwurf speichern“ die Anfrage zu speichern.

Wo finde ich meine Antwort?

Damit Du die Antwort der Peerberatung lesen kannst, logge Dich bitte zuerst unter „Login“ ein. Nun klicke auf den Punkt „E-Mailberatung“. Hier kannst Du im Bereich „Antwort lesen“ alle gestellten Anfragen und die Antworten des Beratungsteams einsehen.

Wann kann ich mit einer Antwort rechnen?

Die ersten Mails werden innerhalb von drei Tagen beantwortet. Folgemails werden dann innerhalb von 7 Tagen von Deiner persönlichen/festen Beratungsperson beantwortet.