Nachbetreuung

Viele Jugendliche werden nach dem Auszug in die eigene Wohnung noch weiter betreut. Dies ist sinnvoll, denn viele Fragen und Probleme tauchen erst nach und nach auf. Es ist gut, dafür eine_n Ansprechpartner_in zu haben. Dies können Fragen zu Behördenangelegenheiten sein oder aber lebenspraktische Dinge, die z.B. den Haushalt betreffen.

Mit einer längerfristigen Nachbetreuung kannst du mehr Sicherheit gewinnen und es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass du in dieser Übergangszeit noch Begleitung hast. Oft wird diese Betreuung auf 3 bis 6 Monate begrenzt. Setz’ dich dafür ein, dass du, solange unterstützt wirst, wie du es brauchst. Auch nach dem Hilfeende bleibt dein Recht auf weitere Begleitung – z.B. Beratung und Unterstützung – durch das Jugendamt bestehen. Das steht im Absatz 3 des § 41 SGB VIII.